Landmaschinenschule Landshut

Projektdaten

Auftraggeber: Bezirk Niederbayern

Leistungszeitraum: 2011 - 2015

Leistungsumfang: Lph 1-9 gemäß § 33 HOAI

Projektbeschreibung

Da der Bestand nur mit sehr hohem Aufwand zu sanieren gewesen wäre, wurde das Hauptgebäude der Landmaschinenschule, die Teil des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn ist, durch einen Neubau ersetzt.

Dem Entwurf lag die Idee zugrunde, die erforderlichen Räume auf zwei Gebäude aufzuteilen und durch deren Situierung das Gesamtareal zu arrondieren und die ringförmige Hofstruktur zu schließen. So entstanden ein zweigeschossiges Schulungsgebäude mit einem großen Foyer, Lehr- und Schulungssälen, Umkleiden, Archiv, Büroräumen, Lehrerzimmer und Besprechungsraum und ein eingeschossiges Werkstattgebäude mit Metallwerkstätten.

Das Werkstattgebäude schließt eine Lücke im Süden des Hofes und führt den langgestreckten Baukörper der bestehenden Werkstatthallen fort, deren Gestaltung sich auch in den Fensterflächen und Putzfassaden widerspiegelt.

Das Schulungsgebäude im Osten des Geländes bildet das neue Hauptgebäude der Landmaschinenschule. Es weist auf der Hofseite eine stark horizontal gegliederte, gläserne, vor- und zurückspringende Erdgeschosszone mit Sektionaltoren sowie auf der Straßenseite eine Plattenfassade mit gleicher Gliederung auf. Die Eingangsbereiche sind auf beiden Seiten tief eingeschnitten. Das Obergeschoss, das als weißer Kubus mit Putzoberflächen ausgebildet ist, schwebt gleichsam über den anthrazitfarbenen Fassaden des Erdgeschosses.


Bildnachweis: © Rolf Sturm, Landshut

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