Justizpalast und Oberlandesgericht München

Projektdaten

Auftraggeber: Staatliches Bauamt München 1

Leistungszeitraum: 2008 - 2015

Leistungsumfang: Lph 3, 5-9 gemäß § 15 HOAI

Projektbeschreibung

Der Münchner Justizpalast, 1890 bis 1897 im neobarocken Stil errichtet, gilt als eines der Hauptwerke des Historismus in Deutschland. Das 'Neue Justizgebäude', heute Oberlandesgericht, wurde 1903 bis 1905 im neogotischen Stil erbaut. Architekt war in beiden Fällen Friedrich von Thiersch. Die heute unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Viele Bereiche hatten sei dem Wiederaufbau keine grundlegende Renovierung erfahren und wiesen im Hinblick auf brandschutztechnische Belange erhebliche Mängel auf.

Im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten wurden umfassende Brandschutz- und Sanierungsmaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt. Unter anderem wurden neue Brandschutztüren eingebaut, alle WC-Kerne inklusive der Sanitär- und Lüftungsinstallationen saniert, die Elektroinstallationen erneuert, Sitzungssäle umgebaut und die Innenhoffassaden saniert, wobei alle Fenster ausgetauscht wurden.
Das Oberlandesgericht erhielt zudem eine neue, moderne Sicherheitsschleuse.


Bildnachweise:

  • Innenaufnahmen: © Stefan Müller-Naumann
  • Außenaufnahme: © FOTO Krumnow
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